und die Brandenburg`s
Berlin ist natürlich immer eine Reise wert, dies trifft ganz
besonders bei unserer "bierigen" Sichtweise der Dinge zu:
Berlin ist die Heimat der Berliner Weiße.
Auch wenn die Herkunft der Berliner Weiße im Dunkeln liegt, so gab
es hier im 17. Jahrhundert an die 700 Weißbierbrauereien. Heute
stellen nur noch zwei Berliner Brauereien die Weiße her:
die Berliner-Kindl-Brauerei und Schultheiss.
Die Berliner Weiße gibt es heute in fast jedem gut sortiertem
Getränkemarkt zu kaufen
Versuchen sie doch einfach mal eine Berliner Weiße "mit Schuß"
...
Berliner Braugeschichte
Berlin ist für europäische Verhältnisse recht jung - seine
Ursprünge liegen am Ende des 12. Jahrhunderts.
Die Stadt Berlin ist aus den beiden Siedlungen Cölln und Berlin
hervorgegangen, die zu beiden Seiten der Spree lagen.
Um 1237 erhielten diese Städte das Stadtrecht
verliehen. Ab 1307 bildeten sie eine Union.
400 Jahre entwickelten sie sich parallel, bis sie sich 1709 auf
Befehl des preußischen Königs zu einer Stadt
zusammenschlossen.
Drei neue Vorstädte wurden bei dieser Gelegenheit direkt mit
eingebunden, so das Berlin sofort auf 57.000 Einwohner kam.
Seit 1486 ist Berlin ständiger Regierungssitz der
brandenburgischen Kurfürsten und der preußischen Könige. Die
Hohenzollern waren es, die ihr Residenzschloß auf der Spreeinsel
errichteten und Berlin auch zu Ihrer Hauptstadt machten.
Der Dreißigjährige Krieg (1618-1648) traf Berlin schwer und die
Bevölkerungszahl halbierte sich. Der damalige Kurfürst wußte sich
nicht anders zu helfen, und holte die in Frankreich verfolgten
Protestanten, die Hugenotten, in die Mark Brandenburg.
Etwa 6.000 folgten seinem Ruf und siedelten sich in und um
Berlin an. Ungefähr in diesem Zeitraum wird auch die
Entstehung der Berliner Weiße gelegt.
Während sich die Gelehrten über den Zeitraum der Entdeckung einig
sind, streiten sie sich aber noch über das wo und das wieso.
Manche behaupten, dass die Berliner Weiße mit den Hugenotten in das
Land kam.
Andere gehen davon aus, dass die Entdeckung der Berliner Weiße ein
reiner Zufall war.
Fakt ist allerdings, dass zur damaligen Zeit etwa 700
Weißbier-Brauereien in Berlin und Umgebung angesiedelt
waren.
Unter der Regentschaft Friedrich II. (1740-1786) wurde Preußen
militärisch zu einer Großmacht.
Somit wuchs auch die Bedeutung seiner Hauptstadt Berlin.
Sie entwickelte sich zu einem Zentrum der Aufklärung in Deutschland
und die in diesem Zeitraum entstandenen Prunkbauten bestimmen noch
heute das Stadtbild. Sie können auch heute noch in der Mitte
Berlins betrachtet werden.
Dazu gehört zum Beispiel das Zeughaus, die Staatsoper Unter den
Linden, die alte Bibliothek, der Prinz- Heinrich-Palais (in der
heute die Humboldt-Universität beheimatet ist) und die St.
Hedwigs-Kathedrale.
Quelle: bier.de