Aus der Meierei Geschichte

In Potsdamer Archiven finden sich Hinweise auf gastronomische Aktivitäten des “Meiers”,
der bei Abwesenheit des Königs eine “heimliche schwarze Gastronomie” betrieb:

Die Meierei muß schon früh zur Gaststätte geworden sein. Denn schon 1804 beschwert sich Bertini, der auf der Töpferkute (…) ein Kaffeehaus betrieb, über den Schaden, den ihm die Königliche Kuhmelkerei im Neuen Garten zufüge, „wo jetzt Kaffee, Milch, Bier usw. für Geld geschafft werde, was der Kuhmelker bei freier Wohnung billiger schaffen könne.“

Quelle:
Texte von Julius Haeckel: Potsdamer Meiereien, MVGP, N.F., 1939, S.482-512